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Der Hass ist eine Rampensau
22. Mär 2016 von Lena

Was ist das Gegenteil von einem Terroranschlag? Ernsthafte Frage. Verzeiht mir meine Naivität, jeder kommt auf seine Weise mit dieser neuen Welt klar oder auch nicht.

Klar, wir wissen es doch. Die gute alte Liebe. Lang nichts mehr von ihr gehört. Vielleicht im Urlaub. Nee. Sie ist einfach nicht so medientauglich, fürchte ich. Der Hass ist eine Rampensau, ein Ellenbogenschreihals im Glitzerkostüm. Alles berichtet über ihn, er schaffts immer auf die Titelseiten, alle halten die Luft an, wenn er brüllt. Alles verkriecht sich und duckt sich in den Häusern, wenn er umgeht, der fette Plumpsack. "Bummbummbumm, der Plumpsack geht rum. Wer sich umdreht oder lacht kriegt den Buckel vollgemacht!"
Die gute alte Liebe ist eher still. Doch sie ist ein Untergrundkämpfer. Auch jetzt steckt sie hier und da wieder ihren Kopf aus einem Riss im Beton und guckt, ob die Luft rein ist. Vorsicht! Fast draufgetreten.
Auch sie fährt U-Bahn und grinst Dich an unter einem Bart und zügelt Deine Angst, als Du hastig eine Station vor Deinem Ziel aussteigen willst. Sie ist auch am Flughafen und holt Dich ab. Plakat und Nachrichten - das ist nix für sie. Sie trägt Schlabberlook und macht sich nix aus Glitzerfummel. Sie ist dreckig, solange haust sie schon unter Tage und dreht die Welt.

Ach, gute alte Liebe, wäre es nicht an der Zeit, sich zu zeigen? Wir leben in der Zeit von facebook, DSDS, Topmodels und Instagram! Jeder zeigt was von sich, ob man's nun sehen will oder nicht! Willkommen 2016! Und - wer weiß, vielleicht schaffen wir zusammen ja was Großes, was so wunderbar toll an dem verängstigen Weltbild rüttelt, dass der glitzernde Schreihals mal für eine Weile aus den Medien verschwindet- und Du da auftauchst! Wir wissen, dass Du es draufhast! Wir haben ein Foto für Dich und die Wildcard! Du kannst sowas von sofort ins Finale! COME ON, OLD GIRL!

 

Schweigen

Das Gegenteil von laut: leise.
Eine Bombe geht hoch. Noch eine. Es ist kurz sehr laut. Und dann sehr still.
Ruhe bitte! Wir horchen. Sie ist da irgendwo. Wir wissen, dass sie eine Überlebenskünstlerin ist, die gute Alte.
Wir warten und horchen ganz genau. Sie ist nicht verschwunden. Wir warten.

"the person you have called is temporaaaaarily not available. please hold the line" lustige Melodie

Ach, Liebe. Sag doch mal Piep!

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Lumpengesindel
12. Mär 2016 von Jonas

Ach Kinder, das war schön! Eine Woche (und 2 intensive »Endproben-Tage«) lang haben Lena und ich uns auf diese kleine Janosch »Lumpengesindel«-Lesung hingearbeitet. Nun geht’s bald, mit Schminkresten im Gesicht und vielem warmen Gefühl im Herz ins Bett - aber ich wollte euch vorher gerne noch ein paar Zeilen schreiben… da ihr ja schließlich die seid, auf die es ankommt - denn: Wenn keiner guckt, ist auch kein Theater! (Wie ein lieber Freund und Kollege mal sagte.)

Nach der Arbeit an Schimanzki wurden wir ja - inmitten lustiger Zufälligkeiten und gemeinsamen Bekannten - vom Verlag angeschrieben, ob wir nicht Lust hätten, zu Janoschs 85. Geburtstag am 11. März 2016 etwas zu veranstalten.

Helga hatte bei sich daheim das Buch »Das Lumpengesindel« ausgegraben, und nachdem wir dann eine Idee oder einen Ansatz gefunden hatten, wie wir das vielleicht auf die »Bühne« (in diesem Fall den Tresen des Foyers) bringen konnten, gab es unsere Zusage für diese Aktion.

Danach schlief das alles eine Weile so vor sich hin, bis es dann jetzt konkret werden musste.

Und wie SCHÖN, inmitten aller (bisweilen auch mal lästigen) Normalität des Theaterleitungs-, Büro- und Orgabetriebs, sich die Zeit für so ein kleines Projekt zu nehmen, sich zu zwingen, den »künstlerischen Schwamm« mal wieder bühnentauglich »zu wringen« - und natürlich blieb die Aktion wieder nicht so »klein« wie mal angedacht, unter anderem auch, weil mich die Idee gepackt hatte, die Lesung auch noch mit einigen Sounds auszustatten. Im Probenprozess kamen dann auch noch ein paar Lieder hinzu - und mein Midi-Keyboard fühlte sich die letzte Tage beim Komponieren der Songs, Sounds und Tonspuren wunderbar ausgelastet! :)

Mich persönlich interessierte diese scheinbare Diskrepanz zwischen Janoschs handgemachten Bildern und Ideen und heutigen »Konserven«-Sounds (das Buch ist schließlich inzwischen schon fast 30 Jahre alt), auch da die Geschichte heutzutage tatsächlich noch ähnliche Punkte treffen kann wie im Jahr 1987. Aber wie fühlen sie sich heute an..? Wie klingen sie heute für uns..?

Und so rasten wir beiden dann durch ein paar intensive Proben- und Konzepttage - und dann kam das Ding auf die Bühne (auf den Tresen). Manche Entscheidungen noch zwei Stunden vor Aufführung getroffen (sind ja machmal ja sogar die besten) und dann - WUSCH - raus damit!

Diesmal noch nichtmal Zeit, im Theater selbst zu proben, weil da ja gerade die kommende Produktion ihre Proben hat… Also nur zwei Stunden für technische Einrichtung, Licht, Foyer, alles wesentliche - bevor die Tür aufgeht… uff.

Sehr aufregend, sowas - natürlich. Man denkt sich zum einen: Warum tue ich mir das an? Nach den zwei Stunden technischer Einrichtung war man eigentlich schon wieder völlig fertig mit der Welt… Und jetzt noch selber auftreten??
Aber man denkt sich auch (und lauter): Man sollte sowas öfter machen, damit die Aufregung verfliegt, sich nach so kurzer Vorbereitungszeit zu präsentieren.

Ich bin ja immernoch auf der Suche nach dem theatralen Äquivalent eines »Songs«, einer Idee, die genauso so direkt an die Öffentlichkeit geht…

Heute haben wir ein bisschen »gesungen«, finde ich. Nicht nur in den Lieder-Passagen. Wir haben eine Melodie gebaut und gefunden und mit dieser und mit ihrem Rhythmus und ihren Harmonien herum probiert. Das macht Lust auf mehr, in diese »freie« Richtung…

…und ich merke, ich möchte eigentlich noch mehr hier schreiben und noch mehr gedanklich herumfusseln, aber es ist spät und morgen ruft wieder das Büro, sonst gibt’s keine Werbung fürs nächste Projekt.
Also dann: Gute Nacht & danke fürs Kommen & auf bald!

Euer Jonas (tired but happy)

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Streitkultur- die erste Runde
18. Feb 2016 von Lena

Unser kleines Foyer war gestern zum Platzen gefüllt und alles drängte sich um die Tafelrunde, die mit Luftschlangen und Knallteufeln ein bisschen an Sylvester erinnerte. Denn da wollten wir starten- was hat sich für Euch seit Sylvester 2015 geändert? Und wo stehen wir eigentlich aktuell mit unseren Männer- und Frauenbildern in Deutschland? Timo, Jonas und ich hatten Schilder zu unseren Diskussionsregeln präpariert: Faktenchek (Timo recherchiert im Netz), Geheime Meinungsumfrage mit Augen zu (sehr gut, da loben wir uns mal kurz selbst), gefährliches Halbwissen (wenn man sich selbst nicht sicher ist, was man für n Quatsch redet), und mein Liebling: die 10 Sekunden - Regel. Wird dieses Schild ergriffen und gleichzeitig in eine Tröte getrötet, muß jeder für 10 Sek die Klappe halten zur wunderbaren Warteschleifemusik. Bezeichnend war allerdings, dass dieses Schild gar nicht zum Einsatz kam, bzw kommen mußte. So richtig spannend wurde es nur kurz (vielleicht bastel ich noch ein Schild mit der Aufschrift "LAAAANGWEILIG!" ) und auch ich als Moderatorin war noch zu sehr in der political correctnes gefangen, um die Leute aus der Reserve zu locken. Hinzu kam, dass sich das Gespräch Richtung Füchtlingsthematik entwickelte, eigentlich nicht das Thema des Abends- aber dennoch so mit Sylvester 2015 verknüpft und brisant, dass doch wieder alle darüber redeten und auch die Moderation dem Fluss folgte.
Alles in allem war das Feedback dennoch positiv, sich so ein Format zu erhalten und weiterzutreiben mit dem Wunsch,mutiger und dreckiger zu werden, mehr vorbereite Fakten parat zu haben, theatrale Mittel anzuwenden und zwar sowohl die Moderation als auch die Teilnehmer(wenn man schonmal im Theater sitzt!), Experten anzufragen usw. Nun müssen wir überlegen, wie wir das umsetzen in der Organisation, denn bisher ist das Format von uns ehrenamtlich und für Euch umsonst- wenn wir mehr Zeit investieren, müssen wir uns eine Art der Finanzierung überlegen. Ein bisschen traurig wäre, wenn wir das Männer/Frauen-thema nicht nochmal aufgreifen, denn hier liegt noch einiges an Diskussionszunder verbuddelt, der uns mächtig interessiert. Aber das haben wir ja Göttin sein Dank selbst in der Hand.

Mein Fazit: ich will weitermachen mit mehr Mut, mehr Dreck, mehr Fakten! Nächstes Mal lass ich Euch nicht so schnell vom Haken! Beim Thema bleiben! Provozieren! Und ich fordere Euch auf, selbst noch aktiver zu sein und Euch mit dem, was Ihr herausfinden wollt und was Ihr spannend findet einzubringen und damit wiederum UNS herauszufordern- denn "Streitkultur" soll genau der Raum dafür sein.

Schreibt uns gerne Themenvorschläge für die nächste Runde, ihr Knallteufel!

 

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Wie ja vielleicht schon ein paar von euch in den letzten Tagen über verschiedene Medien mitbekommen haben, gibt es ein kleines »Dealer-Problem« am Ihme-Ufer außerhalb des Glockseegeländes. In den letzten Tagen wurde auf Grund der sogenannten »Legal Highs« vermehrt berichtet - und wir wollen euch nur sagen, dass ihr euch keine Sorgen machen müsst!

Es gibt ein paar Dealer auf dem Ihme-Ufer, ja - die gibt es aber auch im Parkbereich um die Faust herum und an ein paar anderen Orten, z.B. in Linden. Bei uns ist das für euch aber kein Grund zur Besorgnis - zumal wir auch (mitsamt einigen anderen Bewohnern und Mitarbeitern des Glocksee-Areals) vehement daran sind, Lösungen für das Problem zu suchen und umzusetzen. Das Glocksee-Gelände ist auch schon in Gesprächen mit der Stadt, um Verbesserungen für das Umfeld in die Wege zu leiten.
Aber Angst braucht wirklich niemand zu haben - und wenn ja, dann sagt uns gerne Bescheid und es ergibt sich bestimmt eine Begleitung für den ersten dunklen Teil des Heimwegs.

Wir sind selber massiv genervt davon, das vor unseren Augen zu haben und wir hoffen - auch mit Hilfe unserer Kollegen - gute und kreative Ansätze zur Rückdrängung zu finden.
Das Glocksee-Areal war immer schon bunt und ein bisschen wild und das soll es auch bleiben, aber Drogenverkauf will hier niemand dulden.

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Vom Ideenklau unter Künstlern
29. Jan 2016 von Lena

In der Inszenierung von „Die Macht des Schicksals“ an der Staatsoper Hannover gibt es eine Demonstrationsszene mit Schildern, auf denen allerdings keine politischen Belange stehen, sondern Wörter wie „Sinn“ oder „Was soll's“. Hä?- dachten sich zwei Zuschauer in der öffentlichen Generalprobe, die unsere Arbeit im THEATER an der GLOCKSEE schon seit Jahren verfolgen- das ist doch genauso wie Eure Aktion der „Demo der Verwirrten“ am Steintor 2015! Haben die das bei Euch geklaut??

Wenn irgendwo zwei ähnliche künstlerische Umsetzungen einer Thematik zu sehen sind, kann das natürlich sein- dann sehen wir das mal als Kompliment für eine gute Idee. Oder die Idee entsteht, weil das Thema in der Luft liegt, mehrmals. Der eine greift es früher, der andere später.

Wenn wir unsere „Demo der Verwirrten“ als Kunstaktion im öffentlichen Raum im Mai 2015 zelebrieren, mit dem Hintergedanken auf die Absurdität der aus dem Boden schießenden Demos mit pseudopolitisiertem Unsinn aufmerksam zu machen, scheint das heute immerhin noch so aktuell zu sein, dass es in einer großen Operninszenierung auftaucht.

Die spannende Frage ist aber – warum empört man sich so über den Ideenklau? Ist nicht viel wichtiger, ob die Idee und der Inhalt gut ist und ob es uns alle, Künstler und Publikum, weiterbringt auf unserem Weg Richtung Zukunft? Denn hierfür können und dürfen wir auf keine einzige gute Idee und deren Verbreitung verzichten! Wer da auf seiner Idee hockt wie Dagobert auf dem Gold beschützt nur sein Künstlerego und hat Angst, verkannt, nicht gewürdigt und vergessen zu werden: „Hilfe, jetzt erntet ein anderer meine höchstverdienten Lorbeeren!“ Erstmal verständlich, macht aber leider alt und bitter, diese Erfahrung hat jeder Künstler mal gemacht. Nichts ist schlimmer als unerkannt in der Versenkung zu verschwinden. Aber man vergeudet die Zeit mit Ärger, die man so toll für neue , frische, nie gedacht und großartige Ideen nutzen könnte!

Letztendlich schöpfen wir alle aus einem Pool und bauen unsere Kreativität immer aufeinander auf und wachsen so immer weiter, alle gemeinsam, jeder ein Rädchen, das ins andere greift.

Doch das hört das Künstlerego nicht gern, da es in seiner Natur liegt, einzigartig sein zu wollen.

Dabei täte es uns so gut, uns da mal zu entspannen.Denn das allermeiste was wir fabrizieren an Theaterformen, Bildern und Aktionen war ohnehin schonmal da in der ein oder anderen Form. Wir verpassen ihm ein neues Gewand, sagen es rückwärts auf und setzen es in anderen zeitgemäßen Kontext und schwups! haben wir ein vermeintlich innovatives Stück Kunst geschaffen. Wahre Innovation ist so selten wie das Wort abgenutzt ist und außerdem sehr schwer zu greifen- denn eigentlich ist sie nur im Kontext zu betrachten und relevant: Was für die eine (Publikums-)Gruppe revolutionär ist, ist für die andere ein alter Hut. Was für die einen eine nie dagewesene künstlerische Umsetzungsform einer Thematik ist, ist für andere ihr täglich Brot in ganz anderen Lebensbereichen.

Doch zurück zum Thema: Vielleicht sollte man sich generell eher als Ideenverschenker als als Ideenbesitzer ( dem etwas geklaut werden kann) betrachten - im Sinne der neuen Vernetzung der Welt? Wie viel weiter wären wir schon, wenn alle guten Ideen publik gemacht und kopiert werden würden? Vermutlich hätten wir längst den Mars erobert, das Klima gerettet, Impfstoffrezepturen rausgerückt, den Hunger besiegt, Frieden gemacht und mit unserem Elektro-OldschoolVWBus auf dem Weg in ein Morgen ohne Sorgen! Halleluja!

Hm. Und wenn ich aber von meiner Idee leben muß? Wenn ich Geld bekomme für meine neue, innovative Idee? Wenn ich das Geld und die Anerkennung brauche, um größer zu werden und zu wachsen, meine Familie zu ernähren? Was dann? Hat uns da die alte Kapitalismushexe wieder am Schlafittchen oder was ist da los? Puh, ich kann nicht mehr denken, jetzt seid Ihr dran:)

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Der letzte Eierlikör....
17. Jan 2016 von Lena

...nach der letzten Vorstellung von Schneemanzki, äh, Schimanzki, am 16.01., verkostet von unserem Mann-an den-Reglern-Timo. Am 15.01. durchfuhr es ihn und uns wie ein Blitz, als kurz vor Stückende eine fremde Stimme über die Lautsprecher zu uns sprach - hatten wir zu tief ins Glas geschaut oder was war hier los? Gott sei Dank war der Spuk nur ein paar Sekunden lang - eine Taxi oder Polizeifunkfrequenz hatte ihren Weg in unsere Boxen gefunden!
Aber das Schönste ist: fünf nahezu ausverkaufte Vorstellungen im Januar haben uns eine tolle Bühnenzeit beschert und wir bedanken uns für viel Applaus und fröhliche eierlikörverklebte Abende! Nun verstreuen sich die Kollegen wieder in alle Winde auf der Suche nach neuen Abenteuern. Irgendwie immer auch traurig, so ein Abschied - aber die Erde ist rrrund, wie uns Käptn Kümmelkorn lehrte, und so werden wir uns alle alsbald wieder über den Weg laufen! Bis dahin Ahoi, Ihr Landratten!

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Heroes
14. Jan 2016 von Theater

Wie schon getwittert kam es gestern bei »Schimanzki« zu einem spontanen musikalischen Andenken an David Bowie, als das Ensemble einen kurzen Ausschnitt aus »Heroes« einbaute:

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Ausflug
09. Jan 2016 von Jonas

In der letzten Woche haben Lena und ich einen kleinen Ausflug nach Görlitz unternommen (am wahrscheinlich kältesten Tag des Jahres - bibber!) um uns endlich ein Tanzstück unserer Freunde und Kollegen Dan & Marko anzusehen. Nach langjähriger Arbeit in der freien Szene sind die beiden nun Leiter der Tanzsparte des Gerhart Hauptmann-Theaters - und ich war restlos begeistert von ihrer aktuellen Produktion »Aqua«, die dort gerade für ausverkaufte Vorstellungen sorgt!

Also eine große Empfehlung für alle, die es mal in die Gegend verschlagen sollte! (Und Görlitz selbst ist auch hübsch.) :)

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Podcast

Folge 7
über »House of Love«

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