Ein kleines Interview
05. Apr 2016
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von Theater

In »Vom Verschwinden der Li...« steht die Schauspielerin Alexandra Martini zum ersten Mal auf der Glocksee-Bühne. Damit auch ihr sie schonmal ein bisschen kennenlernen könnt, hat sie uns ein paar Fragen über sich selbst und das neue Stück beantwortet:

Du spielst im aktuellen Stück "Vom Verschwinden der Li..." . Was verschwindet da denn und warum?
- Alles verschwindet, nichts ist bleibend. Also das ist glaube ich die Realität im Stück.

Du lebst ja in Berlin und spielst das erste Mal im THEATER an der GLOCKSEE. Nenne 3 Dinge, die Du immer einpackst wenn Du auf Gastspiel bist.
- Espressokanne, Jogginghose, Musik

Hättest Du Ödön von Horváth in der Grundschule wegen seines Namens gemobbt oder ihn verteidigt?
- Ich hätte ihn Ödem von Horváth genannt.

Ihr arbeitet ja mit Inspirationen von »Bertas Beschwerdebox«, einem Papphäuschen, das wir im Mai 2015 in der Lister Meile aufgestellt haben und in dem sich Passanten unter 4 Augen über alles mögliche beklagen konnten und sie unerwarteterweise sehr persönlich ihre Seele ausgeschüttet haben. Warum ist das so passiert, was meinst Du?
- Normalerweise ist ein Kontakt mit fremden Menschen ja immer an Bedingungen geknüpft: Ich spreche mit der Verkäuferin nicht einfach so, sondern weil ich ein Brötchen kaufen will zum Beispiel. Ich kann mir vorstellen, dass dieses bedingungslose Angebot der Beschwerdebox einige Leute sehr geöffnet hat, eine Einladung für sie war.

Berge oder Meer?
- Meer.

Unser Spielzeitmotto für 2016 ist »alles Gute«. Wie verstehst Du das persönlich in Bezug auf »Vom Verschwinden der Li...«?
- Ein Mann springt aus dem zehnten Stock und sagt sich im Flug: Bis hierhin lief es noch ganz gut.

 
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Kommentare

Hervorragendes Stück, super gespielt, das man erst einmal sacken lassen muss

Barbara Gerken

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