It's the end of the world as we know it...

Ein performativer Abend mit Gesang aus gegebenem Anlass.
von & mit Lena Kußmann, Helga Lauenstein, Jonas Vietzke. Bühne Ulrike Glandorf. Licht Alexander Tripitsis.

Das Ende der Welt naht.
Mal wieder.
Zeit, in sich zu gehen. Oder aus sich heraus? Hauptsache irgendwohin! Am besten ins THEATER an der GLOCKSEE: Wir feiern auf Teufel komm raus 4,6 Milliarden Jahre Erdenbestand - poetisch, philosophisch, wissenschaftlich, musikalisch, chaotisch und ... epochal!

Premiere am 12.12.2012  ·  Derniere am 21.12.2012

Pressestimmen

»In einer Mischung aus Parodie, Klamauk und Pathos stellen die drei verschiedene Theorien über das Ende der Welt vor. (…) Jeder einzelne Sketch stellt für sich eine Stückidee dar. Mal kommen die drei gut aufeinander eingespielten Darsteller als Crew des Raumschiffs Enterprise auf die Bühne, mal als Notfallrettungsteam, musikalische Einlagen inklusive, und die A-cappella-Einlagen haben durchaus ihren Reiz. (…) Besonders gelungen ist der Auftritt von Jonas Vietzke als Küchenschabe, die ihr Schicksal als einzig überlebende Art nach dem Weltuntergang beklagt und doch nur von den Menschen geliebt werden will. In shakespearischer Manier – „Und wenn ihr mich stecht, blute ich nicht?“ – wirbt er um Sympathie für dieses Krabbeltier. (…) Dem Premierenpublikum hat der Weltuntergangsreigen gefallen – zu hören am kräftigen Applaus.«
Hannoversche Allgemeine Zeitung, Sonja Steiner, 14. Dezember 2012

Fotos: Timo Staaks

Nichts

Nach dem Roman von Janne Teller.
Ensemble
Fabienne Elaine Hollwege, Lena Kußmann, Achmed Ole Bielfeldt, Daniel Sonnleithner. Regie Jonas Vietzke. Bühne Ulrike Glandorf. Kostüm Freya Schackat. Regieassistenz Yascha Finn Nolting. Licht Alexander Tripitsis. in Kooperation mit POLYHOF Theater Kompanie & Label.

»Nichts bedeutet irgendetwas, das weiß ich seit Langem. Deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun. Das habe ich gerade herausgefunden.«
Mit diesen Worten verließ Pierre Anthon mitten im Unterricht die Klasse. Wir blieben erstaunt zurück. Die Tür stand offen wie ein breit grinsendes Maul, das uns verschlingen würde, wenn wir uns dazu verlocken ließen, Pierre Anthon nach draußen zu folgen.
Er saß von da an oben im Pflaumenbaum und traktierte uns mit reifen Pflaumen und Einsichten in die völlige Sinnlosigkeit der menschlichen Existenz.
Uns war klar, dass wir Angst bekamen. Uns war klar, dass etwas passieren musste. Uns war nicht klar, was mit uns passieren würde...
Damals waren wir 14. Doch es hat uns bis heute nicht losgelassen.

Die Autorin Janne Teller beschreibt in ihrem preisgekrönten, radikalen Roman »Nichts« die Ereignisse eines lang vergangenen Jahres, das alle Beteiligten für immer verändern wird. Eine bewegende Parabel über den Sinn und Wert des Lebens und die Suche nach Bedeutung.


»Ein brutales, ein mutiges Buch – ein literarischer Glücksfall zur rechten Zeit! Ein Tabubruch mit Tiefgang und Zukunft. ›Nichts‹ deprimiert nicht, sondern ermutigt seine Leser, ihr Leben selbst zu bestimmen. Es beschreibt eine Suche, auf die sich jeder irgendwann begibt, die aber selten so packend erzählt worden ist.« (Birgit Dankert, Die Zeit)

Pressestimmen

»Der Inszenierung des hannoverschen Theaters ist es gelungen, sich mit der schonungslosen Direktheit junger Menschen, aber zugleich sehr erwachsen auf Sinnsuche zu begeben. (...) Den Schauspielern gelingt es mit ausdrucksstarker Mimik und passgenauer Betonung, die zunehmende Fanatisierung der Protagonisten erlebbar zu machen und eine beklemmende Spannung herzustellen. (...) Ein hintergründiges, ästhetisch umgesetztes und schauspielerisch beeindruckend fein ausgearbeitetes Theaterstück zum Mitfühlen und Überdenken!«
Stadtkind, Anke Wittkopp, Dezember 2012

»In der Theater-Adaption des preisgekrönten und hochgelobten Jugend-Romans “Nichts” von Janne Teller geht das Theater an der Glocksee sehr eigene, und gewissermaßen erwachsene Wege, sind doch die vier Schauspieler selbst allesamt um die Mitte dreißig und stehen mit beiden Beinen voll im Leben. Dabei gelingt ihnen ein beeindruckendes Wechselspiel der Befindlichkeiten und Nachdenklichkeiten, denn wenngleich sie sehr wohl in verschiedene Schüler-Figuren schlüpfen, entwerfen sie doch auch einen beeindruckenden Blick in die Gefühls- und Angst-Welten der vermeintlich “großen” Menschen. Und entwerfen so unter der Regie von Jonas Vietzke ein bedrückend nachhaltiges und philosophisches Theaterstück für Erwachsene, das den Sinn und Wert des Lebens deutlich bloßzustellen und schmerzlich zu hinterfragen weiß.«
langeleine.de, Henning Chadde, 7. November 2012

»Das Theater, das mit seinem wunderbaren Medizinerstück monatelang vor ausverkauftem Haus gespielt und sich damit eindrucksvoll in die Riege der wichtigen Freien Theater der Stadt zurückgemeldet hat, spielt „Nichts“ etwas anders, als es sonst so im Kinder- und Jugendtheater üblich ist. 
Die vier Akteure, alle Mitte 30, begeben sich zwar in die Rollen von Schülern, aber sie imitieren kaum jugendliches Verhalten. Sie präsentieren das Stück als philosophisches Theater für Erwachsene. (…) Alle Darsteller spielen viele Figuren, zwischendurch wird erzählt, oft spricht man im Chor, ab und zu wird auch gesungen. Langweilig wird es nie.
 Vieles in Jonas Vietzkes Inszenierung ist sehr stilisiert. So gibt es keinen Turm von bedeutungsvollen Dingen, sondern einen Berg von merkwürdig leichten Paketen. Die Spielräume Sägewerk und Schule werden nicht einmal angedeutet. Im Grunde bleibt man die ganze Zeit im Buch. Es spricht für die Professionalität der Schauspieler, dass es ihnen dennoch gelingt, die Geschichte sehr glaubwürdig zu erzählen. Manchmal vibriert das alles vor Angst und Leidenschaft.«
HAZ, Ronald Meyer-Arlt, 26. Oktober 2012

»(...) So beginnt Janne Tellers Jugendroman "Nichts. Was im Leben wichtig ist", den das Hannoveraner Theater an der Glocksee auf die Bühne gebracht hat. Es ist ein kleines, freies Theater, das sich ans unabhängige Jugendzentrum Glocksee anschmiegt, ein Geheimtipp. (...) Die Schauspieler kommen dem Publikum sehr nahe, gleich am Anfang schon: Da stehen sie, grinsen sinister und essen gemütlich Pflaumen. Im Hintergrund ragt ein großer, schwarzer Kasten in die Höhe wie der Kubrick'sche Monolith aus 2001 – Odyssee im Weltraum. (...) Der Regisseur Jonas Vietzke und sein Ensemble setzen nicht auf ausgestellte Theatralität, sondern vertrauen darauf, dass der beklemmende Text die neutral-grauen Kästen und die kleinen Gesten der Schauspieler mit Bedeutung füllt. Und es klappt. So gut, dass kleine, komische Momente, die manchmal unvermittelt auftauchen, wie eine zwischenzeitliche Befreiung aus dem Alptraum wirken.«
nachtkritik.de, Jan Fischer, 25. Oktober 2012


Fotos: Sonja Mehner, Sebastian Dietz

Lassen Sie mich durch, ich bin Arzt

Ensemble Lena KußmannHelga Lauenstein, Jonas Vietzke. Regie Tuğsal Moğul. Bühne & Kostüm Maren Geers. Regieassistenz Antje Sachwitz. Licht Alexander Tripitsis

Sie sind Ärzte. Ohne Grenzen.
Sie: Gutaussehend, sympathisch, eine der besten ihres Fachs, geliebt und gepriesen.
Er: Jung, eloquent, zielstrebig, menschlich, eine Vertrauensperson.
Sie: Eine Expertin auf vielen Gebieten, fordernd, erfahren, vielseitig.
Allesamt im Dauereinsatz zum Höhepunkt ihrer Karriere. Heilen, helfen, Anerkennung, Ruhm und Geld - drei Traumata-Tänzer am seidenen Faden.
Und alle quält ein inoperables Stigma...

Inspiriert von wahren Geschichten aus der Klinik untersucht das Team um den Anästhesisten und Theatermacher Tuğsal Moğul in einem medizinischen Theaterabend Identitäten und ihre Nebenwirkungen.

 

»Lassen Sie mich durch, ich bin Arzt« wurde in der Kritiker-Umfrage des Theater Heute Jahrbuchs 2012 in der Kategorie »Bestes deutschsprachiges Stück« und Lena Kußmann als Ärztin in der Kategorie »Beste Schauspielerin« gelistet. Seit Herbst 2012 wird das Stück vom Rowohlt Theaterverlag verlegt.

Pressestimmen

»Tuğsal Moğul kennt sich nicht nur mit Anästhesie aus, sondern auch mit Ästhetik. Denn ganz souverän nutzt er in seinem Stück die Ausdrucksweisen des zeitgenössischen Sprechtheaters. (…) Der Medizineralltag ist sehr genau beobachtet. Jonas Vietzke als Anästhesist spricht mit dem akuten Abdomen auf der sechs, Helga Lauenstein, die Oberärztin der Psychiatrie, redet sanft auf eine Patientin ein, und Lena Kußmann in der Rolle der Ärztin aus der Kinderonkologie macht den Eltern eines kranken Kindes Mut.
Man kennt den Ton, diese merkwürdige Mischung aus Professionalität und Hingabe; einiges hat man vielleicht schon mal gehört, anderes wünscht man sich nie zu hören. Das Stück kann einem an die Nieren gehen. Es ist todtraurig, aber es ist - große Kunst - auch sehr, sehr komisch. Und es ist ganz wunderbar gespielt. Alle drei Darsteller spielen Ärzte, die für ihren Beruf brennen und irgendwann nicht mehr weiterkönnen. Großartig, wie Lena Kußmann das macht, dass ihr Gesicht plötzlich ganz leer wird, weil sie nichts mehr tun kann, weil alles Helfen nicht geholfen hat.
Tolles Thema, tolle Inszenierung, tolle Schauspieler - an der Glocksee ist eine kleine Theatersensation zu bestaunen.«
Hannoversche Allgemeine Zeitung, Ronald Meyer-Arlt, 4. Mai 2012

»Mediziner auf der Bühne, das Theater an der Glocksee zeigt die andere Art der Ärzte-Serie – beklemmend, witzig (...) Regisseur Tuğsal Moğul, Anästhesist und Theatermacher, hat aus eigener Erfahrung und Berichten schlüssige Figuren geformt, die den Medizinbetrieb hier und heute spiegeln – Überzeugung und Überlastung, Freude und Frust beim Therapieren auf Leben und Tod. Statt einer Handlung hat er eine Art Choreografie entworfen, in der sie interagieren. Und ein Spiel mit Identitäten, das am bösen Ende überrascht. Da strippen nicht nur die Seelen, da fällt die vorgetäuschte Professionalität mit dem blauen Kittel ab.
Helga Lauenstein, Lena Kußmann und Jonas Vietzke überzeugen mit direktem, hochdifferenziertem Spiel mit doppeltem Boden. Lehrreiche, spannende und amüsante 70 Minuten.«
Neue Presse, Evelyn Beyer, 4. Mai 2012

Fotos: Roman Thomas

Weiße Nächte

von Fjodor Dostojewski. Ensemble Helga Lauenstein, Christian Rogler. Regie Greta Amend. Bühne Melanie Huke, Paolali Vogt. Kostüm Anika Klippstein. Licht Alexander Tripitsis. Regieassistenz Inga Kolbeinsson, Hendrik Massute.

„Ein ganzer Augenblick der Seligkeit! Genügte er nicht für ein ganzes Menschenleben?“

Ein Mann und eine Frau treffen sich zufällig und verbringen vier traumverlorene Mittsommernächte miteinander.
„Sie dürfen sich nicht in mich verlieben“, sagt sie in der ersten Nacht.
Er ist ein begeisterter Träumer, ein Poet.
Sie wartet auf ihren Geliebten.
Ist dies der Beginn einer wunderbaren Freundschaft?
Leidenschaftlich versucht er, ihre Liebe zu gewinnen.
Wird es ihnen gelingen, ihre Träume wahr werden zu lassen?

Pressestimmen

»Der Mann, der jetzt auf einer der Parkbänke Platz nimmt, ist augenscheinlich nicht mehr ganz jung, und doch spricht aus ihm der Träumer, um dessen Erinnerungen sich Dostojewskis Lieblingsroman rankt. Diese Nacht nimmt eine für ihn ganz und gar ungewohnte Wendung, als er am Rande des Parks ein traurig singendes Fräulein erblickt, sich ihr nähert und sogar mit ihr ins Gespräch kommt. (...) Er (gefühlvoll und überaus authentisch gespielt von Christian Alexander Rogler) kann zum ersten Mal im Leben mit einem Menschen über seine Sicht der Welt reden. Enthusiastisch beschreibt er mit Worten voll anrührender Poesie die Natur, illustriert wortreich Fantasien von römischen Palästen und Begegnungen mit wunderschönen Frauen. Doch am Ende steht die Erkenntnis, dass er ein rein fantastisches Leben führt; der Wunsch nach realem Erleben und wahren Beziehungen ernüchtert ihn und betrübt ihn zutiefst. Die junge Frau Nastenka (Helga Lauenstein brilliert mit mädchenhaftem Charme und einer ergreifenden Singstimme) meint, ihn zu verstehen, fühlt sie doch die gleiche Einsamkeit. (…) Der Regisseurin Greta Amend ist es hervorragend gelungen, die Emotionen Dostojewskis rührender Dichtung für die Bühne zu inszenieren. Bei dem Stück ohne musikalische Untermalung stehen allein die zwei Schauspieler im Vordergrund, die den wortgewaltigen Text einfühlsam darbieten. Für den romantischen Träumer und seine Wunschgeliebte kann man sich keine schönere Besetzung vorstellen. Wirklich traumhaftes Theater!«
Anke Wittkopp, Stadtkind April 2012

»Wie ein Traum erscheint auch die Bühnenadaption des Romans (...) Eine Liebesgeschichte voll unerfüllter Sehnsüchte – voll Glück und doch auch voller Melancholie.
Bewusst legt die Regisseurin Greta Amend einen leichten Schleier über die dargestellte Wirklichkeit. Nur angedeutet die Szenerie mit einem schlichten Bühnenbild aus drei Parkbänken, einer Straßenlaterne und einem Baumschatten, wenig technischer Aufwand. Poetisch sind die Dialoge gehalten – und die Monologe: Meist spricht Christian Alexander Rogler als Träumer und beschreibt bildhaft die Zerrissenheit seiner Gefühle, Einsamkeit, Schwermut, den Wunsch, woanders zu sein. Helga Lauenstein als Wartende an seiner Seite hat den schwereren Part der Zuhörerin (...) man spürt eine echte Beziehung wachsen. Gemeinsam beginnen sie zu träumen. Aus der Freundschaft entsteht Liebe. Eine träumerische Liebe, die verdeckt wird vom Schleier der Wirklichkeit – äußerlich halten sie Distanz. Ein Stück, das (...) seine Zuschauer mit auf die Reise nimmt.«
Neue Presse, 02. März 2012


Fotos: Roman Thomas

Liebe im Getriebe

Gastspiel. Liederabend.
Songs (Musik/Text) Fabienne Elaine Hollwege. Schauspiel, Gesang, Musik Fabienne Elaine Hollwege, Jonas Vietzke.

Erinnerungen, Hoffnungen und die Frage nach Individualität, die Suche nach Identität.
Der einen überrollende Alltag der Außen- und Innenwelt im Hier, im Dort, im Nie-Zuhause.
Die Suche nach dem Glück, der Liebe, das Scheitern daran.

Heimweh ja, aber wonach?

Ein poetischer, wehmütiger doch auch heiterer Abend von und mit Fabienne Elaine Hollwege, luxemburger Schauspielerin mit Wohnsitz in Berlin und dem Schauspieler und Musiker Jonas Vietzke.

Der Kopf denkt, der Bauch fühlt, die Seele brennt!
Liebe im Getriebe, der Motor allen Seins.

Uraufführung: 25. April 2012, Kasemattentheater Luxemburg

Pressestimmen

»Vom zaghaften Erwachen der Gefühle, über die sprichwörtlichen Schmetterlinge im Bauch und eine verschmelzende Zweisamkeit bis hin zu Entfremdung und blankem Trennungsschmerz, wurde die regelrechte Achterbahn der Gefühle ohne Pathos, gar Sentimentalität, jedoch mit einer überraschenden Reife und Verklärtheit präsentiert.
Genauso phantasievoll wie abwechslungsreich arrangierten die beiden Künstler hierbei die Musik, und ließen ebenfalls die Stille gebührend klingen. Sie wechselten nicht nur fliegend Gemütslagen, sondern auch das Instrument - Gitarre und Akkordeon, die passenderweise die dementsprechenden Assoziationen weckten -, um die poetisch-verspielten, dann wiederum zerrissen-verletzten Texte zu begleiten. (...) Vor allem bei der Sparsamkeit der inszenatorischen Mittel - ein kurzer Blick, ein fast unmerkliches Zucken der Augenbrauen - machte sich das schauspielerische Können und die symbiotische Vertrautheit der beiden Darsteller bemerkbar.«
Luxemburger Wort, V. Andonovic, 28.04.2012

Gottes Homepage

Gastspiel. Konzert.
Text Dariusz Muszer. Musik Robert Kusiolek, Elena Chekanova.

Dariusz Muszers bizarr-komischer Roman über Liebe, Wahrheit, Lüge und Manipulation im Informationszeitalter hält uns gnadenlos den Spiegel vors Gesicht.

Darius Muszer erhielt als Autor die wichtigsten literarischen Auszeichnungen Polens und bewegt sich zwischen Lyrik und Science-Fiction, Romanen und Essays, Journalismus und Übersetzung, stets frei, kritisch und realitätsnah, sodass es auch mal wehtut.

Die Musiker Kusiolek und Chekanova sind gemeinsam ein faszinierender Klangkörper mit eigener Prägung. Mit ihrer außergewöhnlichen Instrumentierung erschaffen sie imaginäre kammermusikalische Atmosphären, loten konsequent die Grenzen großflächiger sakraler Klangstrukturen aus und fügen diese in weiträumigen Kompositionen zu einem unvergesslichen Erlebnis zusammen.

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The School of Ms. Behave

Dein post-moralisches Actionkomösical.

Gastspiel. Ein Projekt der Balljugend vom Jungen Schauspiel Hannover. Leitung Ingeborg Hoffmann, Silke Janssen.

Ausdruckstanz, Gestalttherapie, Elektroschocks:  Alternativtherapeutin Sonja "Sunny" Haferkorn hat wirklich alles versucht, um ihrer Tochter klar zu machen, dass man offen sein muss für alles, auch für Gewalt. Vergeblich. Die berühmt berüchtigte „School of Miss Behave“ ist Sunny's letzte Hoffnung, dass ihre harmoniebedürftige Tochter doch noch Kontakt zum Geist des Universums erhält.

Leitung: Ingeborg Hoffmann, Silke Janssen
Bühne: Pauline Knoblauch
Kostüme: Theresa Klement
Choreographie: Johannes Hoff/David Blázquez
Kämpfe: Jakob Benkhofer
Video: Thorsten Rodenberg/Ingeborg Hoffmann

Ensemble: Lilia Saenger, Parzza Madani, Sina Kehrwieder, Thorsten Rodenberg, Miray Salman, Linda Middelberg, Lorna Brandis, Sarah Hüls, Tim Halling, Hülya Kaufmann, CatharinaSawade, Hanako Emden, Kea Krassau, Rebecca Metz, Johannes Hoff

Phonolyrics »Am Ende einer Beinlänge«

Gastspiel. Ein Großstadtblues.

Wer weidet sich nicht gerne an der Lust und Qual zwischenmenschlicher Unzulänglichkeiten?

An diesem Kultabend verschmelzen Prosa und Lyrik mit groovigen Soul-Jazz-Sounds, untermalt von Videoarts.

Texte von Liebe-Lust-Begehren, die sich stets am Rande des Abgrunds bewegen, die zwischen Himmel und Absturz, Paradies und Selbstzerstörung im Strudel der Sehnsüchte taumeln.

 Sie werden unterlegt von eigenen Sounds von YORK (Musikproduzent, langjähriges Bandmitglied der „Jazzkantine“ und „Spice“), gespielt von YORK (Grooves & Samples, Sax, Flöte, Rhodes) und Martin Gontarski (Bassist, Gründungsmitglied von „Spice“).

Videoarts werden für diesen Abend erstellt von Kai-Uwe Lipphardt (Film- und Produktionsfirma „Lenscleaner“).

Mit:
Christiane Ostermayer, (ehemals Schauspiel Hannover, freischaffend an Theatern zwischen Wien bis Hamburg, sowie Film, TV, Lesungen)

Günter Schaupp (ehemals Schauspiel Hannover, jetzt als Gast am Thalia Theater und Ernst-Deutsch-Theater Hamburg, Sprecher vieler NDR-Kultur-Sendungen)

Duo Oblivión

Gastspiel. Bach meets Piazzolla – Konzert mit anschließender Milonga.

„Bach meets Piazzolla“ erzählt über das Labyrinth des Lebens und die zwei großen Kräfte „Liebe“ und „Tod“, die das Leben formen. Von grenzenloser und innigst gelebter Liebe, wie sie wohl nie besser vertont wurde als in Bachs Bist du bei mir, hin zu nicht erwiderter Liebe und enttäuschter Liebe geht der Weg bis ihrem Tod, um schließlich in ihrer Auferstehung in Renaceré die Endlichkeit zu überwinden.

Jochen Meyer, der erfolgreiche DJ der Montagsmilonga im GUT e.V., legt an diesem Abend im Anschluss an das Konzert auf und lässt alte GUT-Zeiten aufleben. Ein Muss für alle Tangofreunde!

Mit:
Laura Pohl Sopran
Vladimir Gorup Bajan

Wer einfach nur tanzen möchte, kann auch gerne nur zur anschließenden Milonga kommen!

Nypon Syskon

Gastspiel. schwedisch: Hagebuttengeschwister.

„Andres´ Melodien meiden jedes Klischee“ schrieb das Jazzpodium zur ersten Quartett-CD des Bandleaders. Neben dem Jazz sind die Einflüsse nordeuropäischer Volksmusik nicht zu überhören.

Die mal bewegten, mal innigen Vokal- und Instrumental-Titel  werden bereichert durch Bass und Schlagzeug. Nypon heißt Hagebutte und soll die große Rolle der Natur in den teils deutschen und schwedischen Liedtexten symbolisieren.

Andres Böhmer Gitarre
Elena Schmidt-Arras Gesang
Lars Födisch Bass
Fabian Hönes Schlagzeug

Die Inskrumentalisten - Das Gewissen der Welt

Gastspiel. Die „Inskrumentalisten“ präsentieren ihre neue CD. AuE- Kreativschule.

Musikalisch bedienen sich die „Inskrumentalisten“ aus fast allen Stilen der Neuzeit. Der verbindende Faden zu den Stimmen ist dabei die Percussion.

Neben bekannten Schlagern und Shantys im Voodoo-Gewand werden Kostproben aus der gerade erschienenen CD zu hören sein.

Die Musiker der AuE-Kreativschule sind Bewohner einer Langzeitpsychiatrie bei Hannover und werden beim Auftritt von Gastmusikern begleitet.