Ben X

Deutsche Erstaufführung. Nach dem Roman und Theaterstück von Nic Balthazar.
Ensemble & Video
Jonas Vietzke. Regie Karin Drechsel. Bühne & Licht Markus Knoblich. Kostüm Katrin Wolfermann. Dramaturgie Lena Kußmann. Regieassistenz Timo Staaks. Hospitanz Anna Ohlendorf.
Mit freundlicher Unterstützung von
The Elder Scrolls Online. Folge Ben auf bennichts.de.

Die erfolgreiche Theater- und Romanvorlage wurde 2007 unter dem Titel »Ben X« von Nic Balthazar in Belgien verfilmt und mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

»Marsmensch« nennen sie ihn. Ben ist anders. Ben braucht Planung, Regeln, Abläufe. Der Alltag bedeutet für ihn Kampf ums »Normalsein« und endet doch immer in Demütigungen durch seine Mitschüler. Ben ist Asperger-Autist.
Die Tastatur seines Computers hilft ihm zu kommunizieren, was ihm in der wirklichen Welt schwerfällt. So hat er einen Ort gefunden, an dem er stark und respektiert ist: In der Welt seines Onlinerollenspiels ist Ben im höchsten Level und sein Avatar kämpft Seite an Seite mit Scarlite, seiner Heilerin, mit der er sich jeden Tag im Internet zum Game verabredet. Real getroffen hat er sie noch nie.
Doch Bens Demütigungen nehmen massiv zu – und schleichen sich sogar in sein Online-Refugium ein... bis Ben es nicht mehr aushält und beschließt, dass es Zeit für das Endgame ist. Und dass jemand sterben muss.

Anhand der Geschichte Bens, die auf einem realen Fall basiert, stellt das Stück die Frage, wie wir mit Andersartigkeit umgehen, sucht nach Berührungspunkten und der Möglichkeit des Verstehens einer anderen Wahrnehmung. 

Termine
Eintritt
Premiere am 26. November 2014
28. / 29. November
3. / 5. / 6. / 10. / 12. / 13. / 17. / 19.* Dezember
9. / 10. / 14. / 16. / 17. Januar
Beginn 20 Uhr

( * Zusatzvorstellung)
14 € / 10 € erm.

Extras

» Autismus-Kampagne & Filmvorführungen

» Begleitendende Website: www.bennichts.de

Pressestimmen

»Nur eine Person tritt auf. Es ist Ben X (Jonas Vietzke), Autist. Seine Welt endet an der Grenze zu seiner Kleidung. Diese klare Bühnen-Bildsprache zeigt treffend das Empfinden Bens. (…) Die Projektionen und Geräuscheinspielungen sind punktgenau abgewogen zwischen dem inneren Erleben Bens und dem betrachtenden Publikum. Dazu kommt, dass Technik und Schauspieler wie eine Person handeln, so nahtlos zusammen wirken, dass im Theater die äußerst seltenen Momente von Magie entstehen. Bravo - es ist ein Thrill dabei zu sein! (…) Die Inszenierung von Karin Drechsel im Theater an der Glocksee mit Jonas Vietzke als Ben X ist großes Erwachsenentheater. Das Publikum zollte dies verdient mit brodelnd langem Applaus.« ...weiterlesen
Kultur-News, Friedo Stucke, 8.12.2014


»Jonas Vietzke ist Ben X. Das ist nicht einfach, denn sich in einen Autisten hineinzuversetzen, ist hochproblematisch. Zu befremdlich sind die stereotypen Verhaltensweisen, die Menschen mit dieser Wahrnehmungsstörung an den Tag legen. Umso beeindruckender, wie es dem Schauspieler gelingt, auf der Bühne zu Ben zu werden. Sein stetes muskuläres Zittern, die verspannte Körperhaltung, der nach innen gerichteten Blick, manisch abgemessene Bewegungen, Schlucken und Schwitzen – man meint, selbst den rasenden Puls sehen zu können. (…) Die Tatsache, dass es für Autisten fast unmöglich ist, Gefühlsregungen einzuordnen und sich „natürlich“ oder angemessen zu verhalten, hat Regisseurin Karin Drechsel mit klugen Kunstgriffen verbildlicht: Anstatt die besorgte Mutter, den drängenden Vater oder den aufbrausenden Lehrer in persona auftreten zu lassen, ist es immer Vietzke, der in der jeweiligen Rolle spricht. Wenn überlebensgroße Nahaufnahmen vom Gesicht des Schauspielers als Videoprojektionen auf den verständnislosen Ben einreden, kann man dessen Gefühl, als Marsmensch zwischen Fremdlingen zu leben, deutlich nachvollziehen. (…) Theater, das in eine gänzlich andere Weltsicht hineinversetzt, ungemein emphatisch inszeniert und gespielt! Unbedingt einloggen!« ...weiterlesen
Stadtkind, Anke Wittkopp, 28.12.2014


»Eine beeindruckende schauspielerische Leistung, die den Blick in die Psyche eines Menschen freigibt. Dass Vietzke als Ben allein agiert, kommt nicht von ungefähr. Ben ist Autist, sein Lebensuniversum umfasst ihn selbst, kommt er mit der Außenwelt in Berührung, sind krisenhafte Momente vorgezeichnet. (...)
 Im gelungenen Schluss des Stücks vermischen sich reale und virtuelle Welt (...) Viel Beifall für das Theaterteam, voran natürlich Jonas Vietzke und Regisseurin Karin Drechsel.« ...weiterlesen
Hannoversche Allgemeine Zeitung, Ekkehard Böhm, 27.11.2014

Fotos: Jonas Wömpner

Filme zum Thema Autismus

Filme zum Thema »Autismus«

Begleitende Kampagne zur Theaterproduktion BEN X. Ab November 2014.

In einer begleitenden Kampagne zu unserer kommenden Theaterproduktion »Ben X«, die (basierend auf einem wahren Fall) die Geschichte des jungen Autisten Ben erzählt, möchten wir uns gerne zusätzlich und gemeinsam mit unserem Publikum dem Thema »Autismus« von verschiedenen Seiten widmen und annähern.

Hierfür laden wir Euch herzlich zu mehreren Filmvorführungen in unserem Theater ein:

 

Samstag, 8.11.2014, 20 Uhr

Filme zum Thema Autismus 1: 
Matthijs' Regeln (De regels van Matthijs) – OmU

Dokumentarfilm. Der Autist Matthijs ist durchaus in der Lage, allein zu leben. Zu Konflikten kommt es immer nur dann, wenn er seine Wohnung und damit seine eigene Welt verlassen muss. Filmemacher Marc Schmidt ist seit früher Jugend mit Matthijs befreundet und hat ihn für den Dokumentarfilm mit der Kamera durch den Alltag begleitet.
» TRAILER ANSEHEN » KARTEN RESERVIEREN

Mittwoch, 12.11.2014, 20 Uhr

Filme zum Thema Autismus 2: 
Mary & Max – OmU

Animationsfilm. Eine außergewöhnliche Freundschaft verbindet das neugierige und einsame Mädchen Mary aus Australien mit dem gewissenhaften Asperger-Autisten Max, der in New York lebt. Der Animationsfilm erzählt die Geschichte der beiden ebenso komisch wie einfühlsam und mit viel Liebe zum Detail. Die Lebensumstände von Mary und Max sind nicht gerade einfach, oft fühlen sie sich fremd und missverstanden, aber ihre großartige Freundschaft gibt ihnen Sicherheit und Halt. Die Fragen, die sie sich gegenseitig stellen, sind witzig und zugleich essentiell: Wie ist das eigentlich: Schrumpfen Schafe, wenn es regnet?
» TRAILER ANSEHEN » KARTEN RESERVIEREN

Nach den Filmen gibt es jeweils die Möglichkeit für Nachgespräche.

Termine
Eintritt
8. November 2014. 20 Uhr
»Matthijs' Regeln« (»De regels van Matthijs«)
Dokumentarfilm, Original mit Untertiteln

12. November 2014. 20 Uhr
»Mary & Max«
Animationsfilm, Original mit Untertiteln
frei.
Begrenzte Zuschauerzahl.

» KARTEN RESERVIEREN
Trailer

#Neuland

Digitales Lebensgefühl. Uraufführung.
Ensemble
Helga Lauenstein, Jennifer Ocampo Monsalve, Jonas Vietzke. Künstlerische Leitung Lena Kußmann.
Visual Artist
Kai Fischer. Bühne & Ausstattung Nicola Minssen. Regieassistenz Achmed Ole Bielfeldt. Kostümassistenz Isa Mansius, Lena Walloschke. Licht Timo Staaks. Hospitanz Anna Ohlendorf.

Seit 25 Jahren wächst es, unser world wide web. Es wächst so schnell, wie keine technische Errungenschaft zuvor. Seit 25 Jahren breitet es sich nicht nur über den Erdball aus, es wächst auch näher an uns heran: Immer dünner wird die Grenze, die uns trennt, immer kleiner die Geräte, immer unsichtbarer die Kabel, immer unmittelbarer die Kommunikation. Ohne dass wir uns jemals bewusst dazu entschieden hätten, bestimmt es mittlerweile unsere Leben. Durch uns wächst es, unser Baby, wir nähren es mit unseren Gedanken, Ideen, es ist immer im Wandel und undurchschaubar wie die Tiefsee.

Wir haben eine neue Heimat des Geistes erschaffen, eine Parallelwelt, die wir schon lange nicht mehr verstehen und die nun ihre eigenen Dynamiken entwickelt. Wir sind die letzte Generation der schwindenden analogen Technik-Welt, die letzten, die beides kennen - eine Welt mit und eine ohne Internet. Das THEATER an der GLOCKSEE untersucht in #Neuland die Schnittstelle dieser Welten und Generationen, versucht, der Technik ein Gefühl entgegenzusetzen und erforscht die Möglichkeiten einer neuen Form des Miteinanders.

»Stell dir vor, du hättest eine Stimme, mit der dich die ganze Welt hören könnte! Du könntest alles sagen und alle würden dich hören! Und du hättest Ohren, mit denen du die ganze Welt hören könntest! Und Augen, die überall hinschauen könnten. Ja, und ich guck so auf meine Hand und könnte alles wissen. Wie cool wäre das denn?« - Pausenhof Grundschule Nützenberg, 1986

Termine
Premiere am 26. September 2014
Pressestimmen

»Die Idee, eine Tänzerin das Internet verkörpern zu lassen, ist gewagt, aber sie funktioniert (…) Es ist reizvoll, wenn die Gruppe mit einfachen Mitteln, wie halbdurchsichtigen Vorhängen die Innenwelt des Netzes von der Außenwelt abgrenzt. Und natürlich gehört eine Menge Mut dazu, das Internet zum Tanzen zu bringen.«
HAZ, R. Meyer-Arlt, 29.09.2014

Fotos: Jonas Wömpner

Waisen

Von Dennis Kelly.
Ensemble
Lena Kußmann, Felix Lohrengel, Jonas Vietzke. Regie Brit Bartkowiak. Bühne & Kostüm Carolin Schogs. Licht Alexander Tripitsis.

Dannys und Helens romantisches Abendessen wird jäh unterbrochen, als Helens Bruder Liam blutüberströmt ins Zimmer platzt. Nicht sein Blut, sagt er. Auf der Straße sei ein Junge niedergestochen worden, er habe ihm bloß geholfen. Danny will die Polizei rufen, doch Helen hindert ihn daran: Ihr Bruder ist vorbestraft – besser keine Aufmerksamkeit erregen. Danny lässt sich überreden, seinen Schwager zu schützen und ahnt nicht, in welch fatales Geflecht aus Halbwahrheiten, Lügen und Liebe er sich damit verstrickt...

Welchen Preis sind wir bereit für unsere eigene Sicherheit zu zahlen? Anhand der kleinsten Zelle unserer Gesellschaft, der Familie, erkundet »Waisen« die Ängste und Loyalitäten, die uns dazu bringen, zu tun, was wir nicht tun sollten. Ein Lehrstück über die Angst vor dem Fremden - dort draußen und in sich selbst.


»Es gibt ein Gefühl in der Gesellschaft, dass wir alle Waisen sind. Wir trauen niemanden mehr, weder den Politikern, den Journalisten, noch nicht einmal mehr den Theatermachern. Es herrscht ein Gefühl des Verlassenseins. Mama und Papa sind verschwunden.« - Dennis Kelly

Termine
Premiere am 16. April 2014
Pressestimmen

»Das Stück haut passgenau in die Realität dieses Off-Theaters, das zwischen drei Stadtteilen mit großen sozialen Gegensätzen liegt. (…) Der Theaterabend fächert sich als Sozialdrama auf, ist fast schon anachronistisch in seinem psychologischen Spiel und trifft die Stärke von Kellys Text doch ganz genau: Das Straucheln des Mittelstandes im globalen Zeitalter, seine Abstiegssorgen, Abgrenzungsbemühungen und die Angst vor dem schwarzen Mann des 21. Jahrhunderts: dem Terrorismus. (…) Regisseurin Bartkowiak vertraut auf die Leistung der Schauspieler und die Nähe, die sie mit wenigen Gesten erzeugen können. Langsam zoomt sie in die Seelenflächen der Protagonisten, holt das Grauen heran, lässt es sich im Raum ausbreiten. (…) Felix Lohrengels Danny beginnt, seine moralische Skepsis im kühlen Sarkasmus zu begraben. Und Lena Kußmann lässt Helens Sorge um den Bruder grausam pragmatisch enden. Wie eine verhärmte Puppe bewegt sie sich da durch den Raum, auf Autopilot geschaltet. Jonas Vietzke gibt Liam, dem verlorenen Jungen mit Außenseiter-Abo, eine flirrende, innere Hetze. Während ihm die Schuld aus allen Poren dringt, ringt er um Fassung. Dann steht er mit verschränkten Armen auf hell erleuchteten Europaletten – der Abgrund überstrahlt ihn fast – und schmeißt Sprachfetzen in den Raum: "Ich bin nicht ...", Ich bin kein ...". (…) Vieles wollen diese Figuren nicht sein. Kein Täter. Kein Feigling. Keine miese, verantwortungslose Schwester. Keine moralischen Waisen. Der freie Wille – er hat viele düstere Ecken.«
nachtkritik.de, Stephanie Drees, 17. April 2014

»Das Stück ist konsequent auf Spannung angelegt, und diese treibt Kelly ständig voran. Bei der Inszenierung in der Glocksee wird dies durch Carolin Schogs’ Bühnenbild noch gesteigert. (…) Die Schauspieler kommen dem Publikum nahe, und wenn die vergifteten Dialogpfeile fliegen, duckt man sich (innerlich) fast. Der Erfolg dieser Inszenierung liegt natürlich auch an der Leistung der Schauspieler. Da ist Jonas Vietzke als Liam, eine Mischung aus Monster und Wrack, gleichsam aggressiv wie in Selbstmitleid ertrinkend. Da ist Felix Lohrengel als Danny, der vergebens gegen das Zerbrechen seiner bürgerlichen Ehrbarkeit ankämpft und dabei innerlich niedergeht. Und da ist Lena Kußmann als Helen zwischen den beiden Männern, die dabei zerrieben wird, wie schon ihre hilflosen Einwürfe zeigen. Alle drei spielen mit einer Intensität, der man sich nicht entziehen kann.«
Hannoversche Allgemeine Zeitung, Ekkehard Böhm, 19.04.2014

Fotos: Jonas Wömpner / Promofoto: Timo Staaks

BOX

Ein Begegnungsprojekt. BOX #1 im Februar 2014.

BOX ist Begegnungsinstallation und Erlebnisexperiment.
BOX ist kein Theaterstück.
BOX ist für dich.

Schneller und schneller dreht sich das Kommunikations- und Informationskarussell - in der BOX halten wir es an und warten, bis sich der Schwindel legt. Wir wollen ein Angebot machen, um zur Ruhe zu kommen, abzubremsen, die Zeit zu vergessen und im Hier und Jetzt anzukommen; und damit - abseits des medialen Rummelplatzes - bereit zu werden für eine besondere Begegnung: Auge in Auge mit einem anderen Menschen.

Bei BOX gibt es kein richtig oder falsch. Wie du dir den Abend gestaltest, steht dir frei. Die einzige Regel für BOX #1 lautet: Nicht sprechen.
 
BOX begleitet als Langzeitprojekt thematisch unsere Spielzeit 2014 und soll durch den Austausch mit den Teilnehmern wachsen und über die gesamte Spielzeit in Variationen probiert werden.

Termine
Eintritt
Premiere 14. Februar 2014
14. / 15. / 21. / 22. Februar
Beginn 20 Uhr
Zahle, was dir der Abend wert ist.
(mehr Infos)

(Begrenzte Teilnehmerzahl)

25 Jahre THEATER an der GLOCKSEE

Theaterjubiläum. Am 13. & 14. Juni 2014.
Mit musikalischer Unterstützung von
Bukahara und Söhnlein Brilliant & die Krönung.

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens öffnet das THEATER an der GLOCKSEE an zwei Sommertagen seine Pforten, um mit Publikum, Freunden, Unterstützern und Kollegen bei Musik, Getränk, Gespräch und Theater auf Bühnenbrettern, Backstage und unter freiem Himmel die Kunst (des Überlebens) zu feiern!

» JETZT ANMELDEN

 

Das Programm:

Am Freitag, dem 13. Juni von 13 - 23 Uhr wird es bei hoffentlich strahlendstem Sonnenschein nicht nur lecker-kühle Getränke, (Live-)Musik, Grillgut und andere Köstlichkeiten geben, sondern auch die Möglichkeit, in den Räumen des Theaters 25 Jahre Glockseetheatergeschichte zu erkunden: Eine kleine Ausstellung erzählt über schräge Begebenheiten, besondere Inszenierungen und das Geschehen hinter, neben, auf und unter der Bühne - und über die Anfänge der Kunst, die Menschen (früher sogar noch ohne Toiletten oder Heizung) fürs Theater zu begeistern.
Für sympathisch-anarchische musikalische Aufmerksamkeit sorgt das Blasorcherster Söhnlein Brilliant & die Krönung.
Und höchstwahrscheinlich schaut auch unsere BOX mit einem Spezialprogramm wieder vorbei!
Der Eintritt ist den ganzen Tag über frei.

Am Samstag, dem 14. Juni
wird’s dann so richtig feierlich und wir heißen Euch ab 18 Uhr mit einem Begrüßungssekt herzlich willkommen zur Geburtstags-Gala: Einige gewandte Redner werden das Wort schwingen, Ehemalige und Fans, Akteure und Unterstützer berichten aus ihrer Sicht, weihen uns hoffentlich in schmutzige oder charmante Details aus unserer kleinen Künstlergarderobe ein und lassen die gute alte Zeit mit ihren Höhen und Tiefen für uns Revue passieren.
Ab ca. 21 Uhr wird die Bühne dann zur Tanzfläche: Erst wird die Band Bukahara mit ihrem Mix aus Gipsy, Reggae und Balkan Sound ordentlich Stimmung machen, danach geht’s für alle Feierfreudigen mit unseren DJs weiter bis zum Sonnenaufgang!
Für diesen Abend kostet der Eintritt 4 € Unkostenbeitrag, mit persönlicher Einladung ist der Eintritt frei.

Termine
Eintritt
Freitag, 13. Juni / 13 - 23 Uhr
Samstag, 14 Juni / ab 18 Uhr
Freitag Eintritt frei
Samstag 4 € Unkostenbeitrag
(Mit persönlicher Einladung frei.)


Hase Hase

Eine anarchistische Komödie von Coline Serreau.
Ensemble
Kathrin Becker, Laura Bleimund, Helena Hentschel, Helga Lauenstein, Janine Schwarze, Ulf Schmitt, Christoph Schüchner, Jonas Vietzke. Regie Lena Kußmann. Bühne Ulrike Glandorf. Kostüm Freya Schackat. Licht Alexander Tripitsis. Regieassistenz Sophia Blume. In Kooperation mit Freilichtspiele Schwäbisch Hall.

Alles ist gut. Das sagt nicht nur das Fernsehen, das denkt auch Mama Hase, Kopf und Herz einer siebenköpfigen Familie. Doch als plötzlich die Kinder wieder vor Tür stehen, Papa Hase mit einem Geheimnis herausrückt und sich draußen die Welt verändert, zieht das Chaos in die enge Wohnung ein. Und während Hase Hase, der Jüngste, dauernd behauptet, ein außerirdischer Agent zu sein, zündet draußen jemand eine Bombe...

Zwischen Realität, Science Fiction und Utopie hat Coline Serreau eine sozial-realistische Fabel geschrieben, die sich mit brillanten Dialogen und viel Witz zu einer ernstzunehmenden Hommage an Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit entpuppt.

Im Sommer 2014 gastiert das THEATER an der GLOCKSEE mit »Hase Hase« im Globe Theater bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall.

Termine in Schwäbisch Hall
Eintritt
10. / 12. / 15. / 16. / 17. / 18. / 19. / 30. / 31. Juli
1. / 2. / 19. / 20. / 21. August

Premiere am 8. November 2013

I 31,50 / II 21,50 / III 11,50 €

» Karten reservieren
Pressestimmen

»Mit viel Witz geht die Welt unter und wird gerettet. Man soll und kann bei der gelungenen Koproduktion vom Theater an der Glocksee Hannover und den Freilichtspielen Schwäbisch Hall lachen und weinen zugleich. (…) Unter der Fassade gärt es gewaltig. Mit einfachen Mitteln dargestellt - Festklammern an Möbeln, dem Verstecken, dem "Einfrieren" und Herausheben einzelner Protagonisten - empfindet der Zuschauer den Zorn, die Angst, die Streitereien und die Versöhnung eindrucksvoll nach. (…) Es ist eine tolle Geschichte im ganzen Wortsinn, die fulminant und unterhaltsam in Szene gesetzt wird und durchweg gute schauspielerische Leistungen zeigt. Das Premierenpublikum spendet zu Recht lang anhaltenden Applaus. Prädikat: empfehlenswert. Es darf wieder gelacht werden!«
Haller Tagblatt, M. Peters, 14. Juli 2014

»Das Theater an der Glocksee schnürte unter Regie von Lena Kußmann im Haller Globe ein humorvolles Episodenpaket aus familiärer Utopie, Science Fiction, Apokalypse und Psychoanalyse. Die Regie wird den schnellen, komischen Dialogen ebenso gerecht wie den menschlichen Konflikten und Abgründen. (...) Das Potpourri an Tanz- und Prügelszenen, Slow Motion, symbolischen Standbildern, eindringlichen Monologen und pointierten Gesprächen ist glanzvoll in die dreistöckige Vertikale des Globe übertragen. Die Balkone werden zu Kanzeln, von denen die weitschweifigen Reflexionen gepredigt werden. "Ich darf jetzt meinen Monolog halten", sagt Hase zum Publikum. Janine Schwarze in ihrem ersten Engagement für das freie Hannoveraner Theater gelingt es, die doppelte Lesart ihrer Rolle deutlich zu machen.«
Heilbronner Stimme, M. Slunitschek, Juli 2014

»(...) so verrückt und auch so romantisch, dass es sich lange auf den Spielplänen gehalten hat. Jetzt hat sich das Theater an der Glocksee »Hase Hase« vorgenommen. Acht Personen bringen die Farce in der Inszenierung von Lena Kußmann schwungvoll auf die Bühne. (…) Helga Lauenstein spielt Mutter Hase als ebenso sanfte wie bestimmende Obermutter. Regisseurin Lena Kußmann hat viel Wert auf Körpereinsatz gelegt. (…) Am Ende applaudiert ein Teil des Publikums begeistert und im Stehen.«
Hannoversche Allgemeine Zeitung, Ronald Meyer-Arlt, 11. November 2013


Fotos: Jonas Wömpner

Alin Coen

Alin Coen - Freundinnentour

Konzert mit Celina Bostic & Janda. Am 7. Juni 2014. Beginn 20 Uhr. Einlass 19 Uhr.

Sonst eher auf den großen Bühnen zuhause, kommt Alin Coen nun mit Ihrer Freundinnentour, zusammen mit Celina Bostic und Janda, für einen intimen Abend ins THEATER an der GLOCKSEE!

Individuelles Empfinden und universelle Gültigkeit des Gefühlten scheinen im Widerspruch zueinander zu stehen. Die große Kunst ALIN COENS ist es, diesen Widerspruch in ihren Liedern aufzuheben.
Ihre Texte sind geprägt von außergewöhnlicher, emotionaler Tiefe und sehr persönlichen Erfahrungen. Und doch treffen sie einen Nerv, beschreiben Erlebnisse und Gedanken, mit denen sich offensichtlich viele Menschen identifizieren können. Anders lässt sich der Erfolg dieser charmanten Sängerin kaum erklären, die sich durch umjubelte Auftritte bei »Inas Nacht« und »TVnoir« innerhalb kürzester Zeit einen festen Platz in der deutschen Musiklandschaft erspielt hat.

Die großen Themen der gebürtigen Hamburgerin sind Liebe und Hoffnung, Verlust und Enttäuschung. Da ist die Melancholie nicht weit. Doch bei ALIN COEN siegen nicht Trauer und Verzweiflung. Die schwelgerische Melancholie ihrer Lieder gibt Halt und spendet Trost in den dunklen Momenten des Lebens.

Unverwechselbar ist ihre markante Stimme, der ALIN COEN eine erstaunliche Bandbreite an Tönen entlocken kann. Sie fesselt, zieht alle Aufmerksamkeit auf sich. Die instrumentale Begleitung bleibt zumeist dezent und setzt ihren Gesang akzentuiert in Szene, ganz gleich, ob sie von ihrer Band begleitet wird, oder sich bei Solo-Auftritten selbst mit der Gitarre begleitet. Die Musik ALIN COENS entwickelt aber gerade durch diesen Minimalismus eine selten gehörte Intensität. Nicht zuletzt deshalb wurde sie wohl auch zuletzt mit dem Deutschen Musikautorenpreis der Gema in der Kategorie Nachwuchsförderung ausgezeichnet.

Termin
Eintritt
Samstag, 7. Juni / Beginn 20 Uhr
Einlass 19 Uhr
15 €
Pressestimmen

»Umwerfend« Leipziger Volkszeitung

»Ein ganz und gar hinreißendes Konzert« Weser-Kurier

»So sonderbar und wunderschön« Die ZEIT

X Freunde

Gastspiel. Von Felicia Zeller.
Ensemble
Tilla Kratochwil, Jaron Löwenberg, Christoph SchüchnerRegie Stephan Thiel. Bühne & Kostüme Halina Kratochwil. Assistenz Julia Otte. Eine Produktion von Theater unterm Dach Berlin.

Eingeladen zum nachtkritik.de-Theatertreffen 2014 und nominiert für den Friedrich-Luft-Preis 2013!

X FREUNDE beschäftigt sich mit den extremen Zuständen, welche die beschleunigte Arbeitswelt von heute erzeugt. Felicia Zeller zeigt in ihrem neuesten Stück drei Menschen in der Blüte ihrer Leistungsfähigkeit, die von den unterschiedlichen Anforderungen des Arbeitslebens und ihren eigenen Ansprüchen zerrieben werden.

Der Zwang zu permanenter Verfügbarkeit und Konzentration auf den Job, Stress und Zeitdruck lassen zwischenmenschliche Beziehungen verkümmern und erfüllende Lebenskonzepte werden zu utopischen Zielen.

Mit beißendem Humor, einer extrem verdichteten Sprache und in grotesker Überzeichnung gelingt Felicia Zeller eine präzise und hochaktuelle Darstellung moderner Arbeitswelt, in der der Leistungsdruck zum Taktgeber des gesamten Lebens geworden ist.

Termin
Eintritt
9. April 2014
Beginn 20 Uhr
14 € / 10 € erm.