Spielzeit 2016

»alles Gute«



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In der Spielzeit 2016 wollen wir »alles Gute« wünschen. Euch, uns, unserem Land, unserer Welt - für die Zukunft. Ein warmer Genesungswunsch für da, wo es kränkelt: Im Kleinen, im Großen, im Privaten, im Globalen. Wir wollen bunte Schwimmflügel anziehen, um in stürmischen Zeiten über Wasser zu bleiben. Nach dem Optimismus graben und nach allem Guten suchen, das man sich wünschen kann.

Alles Gute!

Euer Team vom THEATER an der GLOCKSEE
Helga  Jonas  Lena

Streitkultur. Diskussionsformat.

Vom Verschwinden der Li... Schauspiel nach Motiven von Ödön von Horváth.

Das wundersame Aktionsbündnis der Tante Trottoir. Workshops und Aktionen.

House of Love. Eine Theaterreise durch die Liebe.

Krieg. Stell dir vor, er wäre hier. Wiederaufnahme.

und einiges mehr!

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Pressestimmen

»Nur eine Person tritt auf. Es ist Ben X (Jonas Vietzke), Autist. Seine Welt endet an der Grenze zu seiner Kleidung. Diese klare Bühnen-Bildsprache zeigt treffend das Empfinden Bens. (…) Die Projektionen und Geräuscheinspielungen sind punktgenau abgewogen zwischen dem inneren Erleben Bens und dem betrachtenden Publikum. Dazu kommt, dass Technik und Schauspieler wie eine Person handeln, so nahtlos zusammen wirken, dass im Theater die äußerst seltenen Momente von Magie entstehen. Bravo - es ist ein Thrill dabei zu sein! (…) Die Inszenierung von Karin Drechsel im Theater an der Glocksee mit Jonas Vietzke als Ben X ist großes Erwachsenentheater. Das Publikum zollte dies verdient mit brodelnd langem Applaus.« ...weiterlesen
Kultur-News, Friedo Stucke, 8.12.2014

»Alle Rollen spielt Jonas Vietzke – beeindruckend intensiv und wandlungsfähig. Das Stück funktioniert gleichermaßen als Porträt wie als Milieustudie, erzählt von Flucht in künstliche Welten und Entfremdung, über einen utopischen Dreh, den die Geschichte am Ende findet, aber auch von Selbstbehauptung. Das Publikum beim Gastspiel in der Planie 22 feierte Jonas Vietzke für seine Darstellung mit jubelndem Applaus.« ...weiterlesen
Reutlinger General-Anzeiger, C.B. Ströhle, 31.01.2015

»Jonas Vietzke ist Ben X. Das ist nicht einfach, denn sich in einen Autisten hineinzuversetzen, ist hochproblematisch. Zu befremdlich sind die stereotypen Verhaltensweisen, die Menschen mit dieser Wahrnehmungsstörung an den Tag legen. Umso beeindruckender, wie es dem Schauspieler gelingt, auf der Bühne zu Ben zu werden. Sein stetes muskuläres Zittern, die verspannte Körperhaltung, der nach innen gerichteten Blick, manisch abgemessene Bewegungen, Schlucken und Schwitzen – man meint, selbst den rasenden Puls sehen zu können. (…) Die Tatsache, dass es für Autisten fast unmöglich ist, Gefühlsregungen einzuordnen und sich „natürlich“ oder angemessen zu verhalten, hat Regisseurin Karin Drechsel mit klugen Kunstgriffen verbildlicht: Anstatt die besorgte Mutter, den drängenden Vater oder den aufbrausenden Lehrer in persona auftreten zu lassen, ist es immer Vietzke, der in der jeweiligen Rolle spricht. Wenn überlebensgroße Nahaufnahmen vom Gesicht des Schauspielers als Videoprojektionen auf den verständnislosen Ben einreden, kann man dessen Gefühl, als Marsmensch zwischen Fremdlingen zu leben, deutlich nachvollziehen. (…) Theater, das in eine gänzlich andere Weltsicht hineinversetzt, ungemein emphatisch inszeniert und gespielt! Unbedingt einloggen!« ...weiterlesen
Stadtkind, Anke Wittkopp, 28.12.2014

»Eine beeindruckende schauspielerische Leistung, die den Blick in die Psyche eines Menschen freigibt. Dass Vietzke als Ben allein agiert, kommt nicht von ungefähr. Ben ist Autist, sein Lebensuniversum umfasst ihn selbst, kommt er mit der Außenwelt in Berührung, sind krisenhafte Momente vorgezeichnet. (...)
 Im gelungenen Schluss des Stücks vermischen sich reale und virtuelle Welt (...) Viel Beifall für das Theaterteam, voran natürlich Jonas Vietzke und Regisseurin Karin Drechsel.« ...weiterlesen
Hannoversche Allgemeine Zeitung, Ekkehard Böhm, 27.11.2014

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