Jack in the Box

Ein Theaterexperiment.

Termine

Teil 1 am 24. + 25. Februar 2017
Teil 2 am 13 + 14 . Oktober 2017

Beginn 20 Uhr. Eintritt 12 € / 8 € erm.
Begrenzte Zuschauerzahl.

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Da bahnt sich etwas an in der verrückt gewordenen Welt. Jack zieht seine Konsequenzen und schließt sich ein. Tür zu. Kopf an. No exit. No escape. Ein Headspace, eine Echokammer. Er taucht den Kopf tief in die Informationsflut und versucht, Verbindungen herzustellen: Zwischen seinem Inneren und dem, was in der Welt geschieht, was uns aus der Kurve haut, was Piloten in Berge fliegen lässt, was die laute Wut anstachelt, was uns überfordert und was unsere Optionen und Spielräume sind. Jack folgt dabei seiner eigenen Logik, einer eigenen assoziativen Gedankenwelt, sich selbst und seinem Empfinden - denn mehr bleibt ihm nicht übrig. Und der Bewusstseinsstrom nimmt seinen Lauf...

Mit der Kunstfigur Jack unternehmen das THEATER an der GLOCKSEE und Schauspieler Jonas Vietzke ein Theaterexperiment auf engstem Raum mit mehreren Stationen über das Jahr 2017 verteilt.
Ein Begleitprojekt zu den Produktionen unserer Spielzeit 2017.

Mehr über den Hintergrund des Projekts erfahrt ihr hier: > Interaktion > Blog

Mini-Site jack.theaterglocksee.de

Von und mit Jonas Vietzke.

Gefördert durch Landeshauptstadt Hannover Kulturbüro.

Tweets von Jack

 
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Pressestimmen

»"Jack in the Box" ist Jonas Vietzkes Ein-Personen-Stück im Theater an der Glocksee. Der Autor, Regisseur und Schauspieler hat sich darin sein Erleben der Welt von der Seele und auf den Leib geschrieben. Seine Kiste aus schwarzem Plastik steht im Foyer des Theaters, mit Sitzbänken für 22 Gäste rundherum und Sehschlitzen, durch die das Publikum individuelle Blicke auf Jacks Innenschau werfen kann. Sein Gedankenstriptease funktioniert wie eine Peep-Show, bei der man dem Darsteller nahekommen kann, ohne Gegenblicke fürchten zu müssen. Und bei der man schließlich beständigem Kippen des Dargestellten ausgesetzt ist: Wie viel davon ist Jack, wie viel Jonas Vietzke – und wie viel eigene Projektion?
Die Produktion untersucht in verunsichernden Zeiten, wie Menschen mit drohendem Kontrollverlust angesichts permanenter Überforderung umzugehen versuchen. Sie schafft eine Situation, in der sich das Publikum ganz nah konfrontieren kann und muss. (…) "Jack in the Box" trifft mit einem metaphorisch brillanten Gedankenstrom ins Mark. Literarisch anspruchsvolle Texte treffen auf hohes darstellerisches Niveau.«
- Hannoversche Allgemeine Zeitung, Thomas Kaestle, 27.02.2017

»Mit "Jack in the Box" wagt das Theater zusammen mit Schauspieler Jonas Vietzke ein einzigartiges Experiment, bei dem die Zuschauer auf engstem Raum mit den besorgniserregenden Geschehnissen, die auf der Welt passieren, konfrontiert werden. Im medialen Zeitalter ist man permanent einer unaufhaltbaren Informationsflut ausgesetzt. Diese Masse an Informationen zu filtern, richtig einzuordnen und zu bewältigen stellt vor Herausforderungen, denen viele nicht gewachsen sind. Ähnlich geht es der Kunstfigur Jack. (...) Faszinierend und aufrüttelnd bleibt es. "Schmerz hilft, Schmerz vorzubeugen", appelliert Jack. (…) Die Texte zu "Jack in the Box" werden zu jeder Performance neu geschrieben und an die aktuellen Geschehnisse angepasst. Wann und wo man Jack das nächste Mal erleben kann? Das entscheidet einzig und allein er selbst.«
- Neue Presse, Lara Sagen, 26.02.2017

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