Die Einsamkeit der Stadt in mir

Gastproduktion der Choreografin und Medienkünstlerin Kerstin Möller im Theater an der Glocksee
Gastspiel

Gastproduktion der Choreografin und Medienkünstlerin Kerstin Möller
im Theater an der Glocksee.

Städte können einsame Orte sein. Inmitten von vielen Menschen können die Abwesenheit von Verbindung und Nähe Städte und das Dasein darin einsam machen. Virginia Woolf brachte die Einsamkeit in Verbindung mit der universellen menschlichen Erfahrung, die Zeit endlos werden lässt oder die lautesten Orte mit einer unerträglichen Stille fluten kann.
Zerfällt eine Gesellschaft, in der bedingungsloser Individualismus und daraus resultierende Einsamkeit Gemeinschaft unmöglich macht?
Warum erscheint Auf- und Umräumen plötzlich als neuer pandemischer Lebensinhalt des auf sich selbst zurückgeworfenen Menschen?
In Verbindung von zeitgenössischem Tanz, Hip-Hop, Performance, Theater und Medienkunst geht die Projektentwicklung »Die Einsamkeit der Stadt in mir« der Fragestellung nach, wie ein zum Teil in Einsamkeit geführtes Leben sich auf ein Individuum und auf eine Gesellschaft auswirken kann.

Termine

1. / 2. / 6. / 8. / 9. Oktober 2021

Beginn 20 Uhr

Eintritt 15 € / 11 € erm.

 Indoor im Theater

  20 Plätze, Mundnasenschutz bis zum Sitzplatz.
Es gilt die 3G-Regel.


Choreografie, Musik, Konzept Kerstin Möller.
Entwickelt mit, getanzt und gespielt von Manuela Bolegue, Christiane Ostermayer, Bettina Paletta.
Licht, Ton Kirsten Piepenschneider.
Bühne Britta Bremer und Romina Medrano.
Kostüme Hanna Peters.
Beratung Milena Fischer.

Gefördert durch
Presse

»Mit reduzierten Mitteln erzeugt die hannoversche Choreografin und Medienkünstlerin Kerstin Möller eindrucksvolle Bilder. (...) Manuela Bolegue und Bettina Paletta zeigen eine kreative Choreografie, die die Gefühle von Rastlosigkeit und Verlorenheit treffend untermalt. Es ist „ein Leben, in dem nur noch das WLAN funktioniert.“ Dabei erwarte sie „ja eigentlich gar nicht so viel“. Schauspielerin Christiane Ostermayer gelingt die perfekte Verkörperung der gespielten inneren Leere. (...) Am Ende viel Applaus für die Premiere eines Stückes, dessen Stimmung einen von Anfang an packt und bis zum Ende nicht mehr loslässt.« → mehr lesen
- NP / HAZ, Gunnar Gerold, 02.10.2021

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Fotos: Leona Ohsiek