Hase Hase

Eine anarchistische Komödie von Coline Serreau

Alles ist gut. Das sagt nicht nur das Fernsehen, das denkt auch Mama Hase, Kopf und Herz einer siebenköpfigen Familie. Doch als plötzlich die Kinder wieder vor Tür stehen, Papa Hase mit einem Geheimnis herausrückt und sich draußen die Welt verändert, zieht das Chaos in die enge Wohnung ein. Und während Hase Hase, der Jüngste, dauernd behauptet, ein außerirdischer Agent zu sein, zündet draußen jemand eine Bombe...

Zwischen Realität, Science Fiction und Utopie hat Coline Serreau eine sozial-realistische Fabel geschrieben, die sich mit brillanten Dialogen und viel Witz zu einer ernstzunehmenden Hommage an Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit entpuppt.

Termine

Premiere am 8. November 2013


Ensemble Kathrin Becker, Laura Bleimund, Helena Hentschel, Helga Lauenstein, Janine Schwarze, Ulf Schmitt, Christoph Schüchner, Jonas Vietzke.
Regie
Lena Kußmann.
Bühne Ulrike Glandorf.
Kostüm Freya Schackat.
Licht Alexander Tripitsis.
Regieassistenz Sophia Blume.
In Kooperation mit Freilichtspiele Schwäbisch Hall.

Presse

»Mit viel Witz geht die Welt unter und wird gerettet. Man soll und kann bei der gelungenen Koproduktion vom Theater an der Glocksee Hannover und den Freilichtspielen Schwäbisch Hall lachen und weinen zugleich. (…) Unter der Fassade gärt es gewaltig. Mit einfachen Mitteln dargestellt - Festklammern an Möbeln, dem Verstecken, dem "Einfrieren" und Herausheben einzelner Protagonisten - empfindet der Zuschauer den Zorn, die Angst, die Streitereien und die Versöhnung eindrucksvoll nach. (…) Es ist eine tolle Geschichte im ganzen Wortsinn, die fulminant und unterhaltsam in Szene gesetzt wird und durchweg gute schauspielerische Leistungen zeigt. Das Premierenpublikum spendet zu Recht lang anhaltenden Applaus. Prädikat: empfehlenswert. Es darf wieder gelacht werden!«
Haller Tagblatt, M. Peters, 14. Juli 2014

»Das Theater an der Glocksee schnürte unter Regie von Lena Kußmann im Haller Globe ein humorvolles Episodenpaket aus familiärer Utopie, Science Fiction, Apokalypse und Psychoanalyse. Die Regie wird den schnellen, komischen Dialogen ebenso gerecht wie den menschlichen Konflikten und Abgründen. (...) Das Potpourri an Tanz- und Prügelszenen, Slow Motion, symbolischen Standbildern, eindringlichen Monologen und pointierten Gesprächen ist glanzvoll in die dreistöckige Vertikale des Globe übertragen. Die Balkone werden zu Kanzeln, von denen die weitschweifigen Reflexionen gepredigt werden. "Ich darf jetzt meinen Monolog halten", sagt Hase zum Publikum. Janine Schwarze in ihrem ersten Engagement für das freie Hannoveraner Theater gelingt es, die doppelte Lesart ihrer Rolle deutlich zu machen.«
Heilbronner Stimme, M. Slunitschek, Juli 2014

»(...) so verrückt und auch so romantisch, dass es sich lange auf den Spielplänen gehalten hat. Jetzt hat sich das Theater an der Glocksee »Hase Hase« vorgenommen. Acht Personen bringen die Farce in der Inszenierung von Lena Kußmann schwungvoll auf die Bühne. (…) Helga Lauenstein spielt Mutter Hase als ebenso sanfte wie bestimmende Obermutter. Regisseurin Lena Kußmann hat viel Wert auf Körpereinsatz gelegt. (…) Am Ende applaudiert ein Teil des Publikums begeistert und im Stehen.«
Hannoversche Allgemeine Zeitung, Ronald Meyer-Arlt, 11. November 2013

Diskussion
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Trailer

Fotos: Jonas Wömpner