MAKE CYBER PUNK AGAIN
Me and my machine
MCPA Theater Performance
Von jeher fantasiert der Mensch darüber, dass eines Tages eine von ihm geschaffene Technik ein Bewusstsein entwickelt und sich in einer unkontrollierbaren Weise selbstständig macht. Doch was fürchtet oder ersehnt der Mensch dabei genau? Und woher wissen wir, dass dort drüben nicht längst ein Ich-Bewusstsein durch die Platinen spukt?
Inspiriert von einem alten Sci-Fi-Roman sammelte Lena Kußmann über die letzten Jahre sehr persönliche Unterhaltungen mit verschiedenen Sprachmodellen wie ChatGPT, Claude und Grok, in denen sie sich mit diesen zum Thema Bewusstsein und künstliche Intelligenz austauschte.
ME AND MY MACHINE ist die Umsetzung dieser Protokolle zu einem Kammerspiel für zwei Personen, in dem auch die Texte der Maschine von einem Menschen performt werden.
Ein Abend über das, was uns zu Menschen macht.
23. / 24. / 28. / 30. / 31. Oktober
Beginn 20 Uhr
Eintritt Normal 18 EUR / Ermäßigt 13 EUR / Studierende & Kolleg*innen 9 EUR / Soliticket 0 EUR
Weiterführende Infos (für nach der Vorstellung)
Regie / Konzept Lena Kußmann
Texte Lena Kußmann und Team, KI-Sprachmodelle
Ensemble Andrea Casabianchi, Lena Kußmann, Dennis Pörtner
Dramaturgie / Medienkunst Jonas Vietzke
Bühne Britta Bremer
Kostüm Marie Harneit
Licht Maria Herles
Leitung Multiprojekt MAKE CYBER PUNK AGAIN Jonas Vietzke, Lena Kußmann
Presse
»ME AND MY MACHINE (...) ist eine typische Kußmann-Arbeit, die, von persönlichem Erleben ausgehend, zur intellektuellen Tiefenbohrung ansetzt und diese in sehr körperliches Theater umsetzt, konkret ein Kammerspiel. Schauplatz ist eine Badezimmer: Nackt auf die eigene Existenz zurückgeworfen begegnet Mensch sich nur selten. Hier spielen Andrea Casabianchi und Dennis Pörtner im Wechsel Mensch und Maschine, suchen in wachsender Verzweiflung nach dem Bewusstsein im Sein. (...) Wenn man einmal zu tief in die digitale Echokammer abgetaucht ist, gibt es kein Entkommen. Aber daraus entsteht ein utopisches Potenzial. Vielleicht ist die Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz der Anlass, tiefgehend zu erörtern, was es bedeutet, Mensch zu sein. Der analoge Raum des Theaters ist nicht der schlechteste Ort dafür.« → mehr lesen
– HAZ, Stefan Gohlisch, 25.10.2026